Wer ab und zu gerne eine Spirituose als Digestif genießt, muss sich deshalb noch lange nicht darin auskennen, wie diese kleinen alkoholischen Köstlichkeiten zubereitet werden. Was aber die Begriffe „Brand“, „Wasser“ oder „Geist“ bedeu...
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Wer ab und zu gerne eine Spirituose als Digestif genießt, muss sich deshalb noch lange nicht darin auskennen, wie diese kleinen alkoholischen Köstlichkeiten zubereitet werden. Was aber die Begriffe „Brand“, „Wasser“ oder „Geist“ bedeuten, die einem auf dem Etikett oder der Getränkekarte im Restaurant begegnen, das ist nicht schwer zu erklären:
Brand und Wasser: Beide Begriffe werden synonym benutzt für Spirituosen, die aus vergorenen Maischen destilliert werden. Hierzu werden Zuckerhaltige Früchte zerkleinert und so lange in einem Maischebottich gelassen, bis durch Gärung der Zucker in Alkohol verwandelt wird. Diese alkoholische Furchtflüssigkeit wird anschließend destilliert.
Dieses Verfahren wird für alle Früchte angewandt, die ausreichend Zucker enthalten um die alkoholische Gärung in Gang zu bringen.
Ein Geist wird zwar auch aus zerkleinerten Früchten gewonnen. Diese werden allerdings nicht nach dem Gären destilliert. Stattdessen werden die Früchte in geschmacklich neutralen aber hochprozentigen Alkohol gegeben. Dort bleiben sie solange, bis der Alkohol die Fruchtaromen aus den Früchten herausgezogen hat. Dieses Verfahren wird für Früchte, zumeist Beeren, angewandt, die zwar sehr viel Aroma, aber zu wenig Zucker enthalten um eine alkoholische Gärung durchzuführen.
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